Dorit Christoph Nitsche 2 2002-01-31T21:12:00Z 2002-01-31T21:12:00Z 2 533 3042 25 6 3735 9.2812

Rückblick des Pfarrgemeinderates über die Jahre 1997 – 2002

Unser Dienst begann mit einem Wort des Pfarrers, dass wir uns auf dem Weg „von der versorgten Gemeinde zur sorgenden Gemeinde“ befinden. Das heißt für uns auch heute noch nach 4½ Jahren aufzubrechen und umzudenken, vom versorgten Christen zum sorgenden Christen.

Die geänderte Personalsituation hat uns gezwungenermaßen etwas umdenken lassen, wir haben aber den Eindruck, dass wir eigentlich immer nur bereit sind, das Stück von der „versorgten“ Gemeinde abzugeben, was uns ohnehin schon genommen ist. Wir müssen viel mehr lernen, vorausschauend zu denken, zu entscheiden und zu agieren, Verantwortung übernehmen und mehr hineinwachsen und sagen lernen: „Das ist meine Gemeinde, unsere Gemeinde!“, und es findet hier nur das statt, was wir selber wollen, durchdenken, vorbereiten und ausführen, bis hinein in die Seelsorge und Glaubensbildung. Ein Schritt auf diesem Weg soll der Versuch sein, mit den Gemeinden Dresden-Neustadt und –Klotzsche eine Seelsorgeeinheit zu bilden. Das könnte heißen, jede Gemeinde bleibt als Gemeinde bestehen, bestimme Veranstaltungen werden aber miteinander abgestimmt, eventuell gemeinsam gehalten, damit auch wir als Laien besser unsere Kräfte bündeln können.

So versuchen wir einmal zurückzuschauen:

Was haben wir in den vergangenen 4½ Jahren als PGR eigentlich gemacht, was ist für die Gemeinde dabei sichtbar, spürbar geworden von diesem Ringen nach einem gangbaren Weg in die Zukunft?

· Als feste Veranstaltungspunkte sind im Gemeindeleben hinzugekommen:

o Einkehrtag in der Fastenzeit

o Kirchenkaffee

o Kinderwortgottesdienste

o Kindervormittage

o Kinderchöre

o Anleitungsabend für Vertreter der Familienkreise

o gemeinsames Familienkreistreffen (auch zur Neubildung von Kreisen geeignet)

o Arbeiten mit einem Jahresthema

· Besondere Aktionen und Ereignisse waren:

o monatliche Geburtstagsrunden über ein Jahr

o Krippenausstellung

o Bibeltragen

o Schätze im Stern

o Kurs für neue Lektoren

o Umgestaltung des Kirchenvorraumes (Aushänge)

o Partnerschaft mit Wolgodonsk

o Gemeindeseite www.StJosef-Dresden.de im Internet

· Manches aber lässt sich nicht an vorzeigbaren Ergebnissen messen, weil es erst reifen und wachsen muss, aber auch, weil uns manchmal der Atem ausgegangen ist:

o Caritasarbeit in der Gemeinde

o Angebote oder ein Kreis für 50 – 65jährige

o Öffentlichkeitsarbeit im Gemeindegebiet (offene Kirche, Angebote für Nicht­christen)

o Suche nach einem dauerhaften erwachsenen Begleiter für die Jugend, auch wenn die Jugend inzwischen gezeigt hat, dass sie bei verschiedenen Veranstaltungen Verantwortung übernimmt und eigene Aktivitäten entwickelt.

· Viele Dinge in unserer Gemeinde funktionieren aber „einfach so“, oder besser deshalb, weil die Verantwortlichen dort ohne Unterstützung des PGR wirken. Dafür danken wir herzlich und denken dabei zum Beispiel an:

o Blumendienste

o Organisten

o Ministranten

o Lektoren, Kommunion- und Diakonatshelfer

o Chöre

o Autofahrdienst

o Müttertreff

o Kinderbetreuung

o Elisabethkreis

o Kolping

o Faschingsvorbereitung

o Kinderpastoral

o ... und viele Dienste mehr ...

o ... und als letzte Feuerwehr und Lückenbüßer die Pfarrhausbesatzung, die so manche organisatorische Pannen, Unbedachtheiten und Notfälle gerettet hat

Nun endet unsere Legislaturperiode, und schon diese kleine Aufstellung zeigt, wie vielfältig die Arbeit eines Pfarrgemeinderates ist. Wir hoffen, dass sich auch in Zukunft sorgende Christen um die Zukunft unserer Gemeinde kümmern, sicherlich anders als der letzte Pfarrgemeinderat, aber auf ihre Weise prägend und helfend.

Regina Heinze

PGR-Vorsitzende


Christoph Nitsche

Stellvertreter

St. Josef, Dresden-Pieschen, am 13. Januar 2002


(Diese Seite ist Teil eines Framesets von www.StJosef-Dresden.de )