Unser Dienst begann mit einem Wort des Pfarrers, dass wir uns auf dem
Weg „von der versorgten Gemeinde zur sorgenden Gemeinde“ befinden. Das heißt
für uns auch heute noch nach 4½ Jahren aufzubrechen und umzudenken, vom versorgten
Christen zum sorgenden Christen.
Die geänderte Personalsituation hat uns gezwungenermaßen etwas umdenken
lassen, wir haben aber den Eindruck, dass wir eigentlich immer nur bereit
sind, das Stück von der „versorgten“ Gemeinde abzugeben, was uns ohnehin
schon genommen ist. Wir müssen viel mehr lernen, vorausschauend zu denken,
zu entscheiden und zu agieren, Verantwortung übernehmen und mehr hineinwachsen
und sagen lernen: „Das ist meine Gemeinde, unsere Gemeinde!“, und es findet
hier nur das statt, was wir selber wollen, durchdenken, vorbereiten und ausführen,
bis hinein in die Seelsorge und Glaubensbildung. Ein Schritt auf diesem Weg
soll der Versuch sein, mit den Gemeinden Dresden-Neustadt und –Klotzsche
eine Seelsorgeeinheit zu bilden. Das könnte heißen, jede Gemeinde bleibt als
Gemeinde bestehen, bestimme Veranstaltungen werden aber miteinander abgestimmt,
eventuell gemeinsam gehalten, damit auch wir als Laien besser unsere Kräfte
bündeln können.
So versuchen wir einmal zurückzuschauen:
Was haben wir in den vergangenen 4½ Jahren als PGR eigentlich gemacht,
was ist für die Gemeinde dabei sichtbar, spürbar geworden von diesem Ringen
nach einem gangbaren Weg in die Zukunft?
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Als feste Veranstaltungspunkte sind im Gemeindeleben hinzugekommen:
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Einkehrtag in der Fastenzeit
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Kirchenkaffee
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Kinderwortgottesdienste
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Kindervormittage
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Kinderchöre
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Anleitungsabend für Vertreter der Familienkreise
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gemeinsames Familienkreistreffen (auch zur Neubildung von Kreisen geeignet)
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Arbeiten mit einem Jahresthema
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Besondere Aktionen und Ereignisse waren:
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monatliche Geburtstagsrunden über ein Jahr
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Krippenausstellung
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Bibeltragen
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Schätze im Stern
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Kurs für neue Lektoren
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Umgestaltung des Kirchenvorraumes (Aushänge)
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Partnerschaft mit Wolgodonsk
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Gemeindeseite
www.StJosef-Dresden.de
im Internet
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Manches aber lässt sich nicht an vorzeigbaren Ergebnissen messen, weil
es erst reifen und wachsen muss, aber auch, weil uns manchmal der Atem ausgegangen
ist:
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Caritasarbeit in der Gemeinde
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Angebote oder ein Kreis für 50 – 65jährige
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Öffentlichkeitsarbeit im Gemeindegebiet (offene Kirche, Angebote für Nichtchristen)
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Suche nach einem dauerhaften erwachsenen Begleiter für die Jugend, auch
wenn die Jugend inzwischen gezeigt hat, dass sie bei verschiedenen Veranstaltungen
Verantwortung übernimmt und eigene Aktivitäten entwickelt.
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Viele Dinge in unserer Gemeinde funktionieren aber „einfach so“, oder
besser deshalb, weil die Verantwortlichen dort ohne Unterstützung des PGR
wirken. Dafür danken wir herzlich und denken dabei zum Beispiel an:
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Blumendienste
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Organisten
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Ministranten
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Lektoren, Kommunion- und Diakonatshelfer
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Chöre
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Autofahrdienst
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Müttertreff
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Kinderbetreuung
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Elisabethkreis
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Kolping
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Faschingsvorbereitung
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Kinderpastoral
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... und viele Dienste mehr ...
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... und als letzte Feuerwehr und Lückenbüßer die Pfarrhausbesatzung, die
so manche organisatorische Pannen, Unbedachtheiten und Notfälle gerettet
hat
Nun endet unsere Legislaturperiode, und schon diese kleine Aufstellung
zeigt, wie vielfältig die Arbeit eines Pfarrgemeinderates ist. Wir hoffen,
dass sich auch in Zukunft sorgende Christen um die Zukunft unserer Gemeinde
kümmern, sicherlich anders als der letzte Pfarrgemeinderat, aber auf ihre
Weise prägend und helfend.
Regina HeinzePGR-Vorsitzende |
Christoph NitscheStellvertreter |