Chronik der Josefsgemeinde:
 
1891 Gründung eines Katholischen Volksvereines in Pieschen in dem sonst evangelischen Dresden
zur damaligen Zeit gab es ca. 1200 Katholiken von Pieschen über Trachenberge, Mickten, Übigau, Trachau bis über Reichenberg nach  Moritzburg und Radeburg
1896  erster katholischer Gottesdienst nach der Reformation (nach 400 jähriger  Pause) in Pieschen in einem Ballhaus
1898 Gründung des Kirchenchores "Cantate"
1904 Gründung eines eigenständigen Pfarramtes Dresden-Pieschen mit eigenem  Pfarrer Linke 
1905 erste Kapelle der Pfarrei Dresden-Pieschen in der katholischen Schule, Leisniger Str. - eine Stifterin stiftete ein Josefsbild über den Altar
1908 Gemeinde und der zuständig Bischof Dr. Schäfer setzen sich für den Bau einer Kirche in Pieschen ein und beauftragen den Architekten Alexander Tandler,  Spenderin Veronika Fischer spendet 90 TM
1909 - 
1910 
Bau der St.Josefs-Kirche
1911 Turmbau
1918 5000 Gemeindemitglieder
1926 das Promnitztal und Radeburg gehört jetzt zu Radebeul - dadurch verliert die Gemeinde die Hälfte ihrer Mitglieder, jetzt noch 2500 Gemeindemitglieder 
1929 Pfarrhausbau
1930 Glockenweihe des 2. Geläutes - das erste wurde für Kriegszwecke benutzt
1942 Demontage der 3 Bronzeglocken für Kriegszwecke
1945 Bombensplitter und Druckwellen zerstörten sämtliche Fenster und rissen Türen  aus den Angeln
1945 - 
1950
Zuzüge von Umsiedlern aus Sudetenland und Schlesien - Gemeinde wächst  auf ca. 4800 Mitglieder an
1959 Glockenweihe der großen Josef-Glocke (kleine Elisabethglocke blieb von Krieg verschont und die mittlere Maria-Glocke wurde uns von Dr.-Neustadt  geschenkt)
1956 - 
1961
starker Rückgang der Gemeindezahl durch Wegzug vor allem junger Familien (viele gingen nach Westdeutschland) - die Gemeinde sank auf 2900 Mitglieder
1962 - 
1970
das II. Vatikanische Konzil gab den Gemeinden Aufschwung (z.B. viele Familienkreise wurden gegründet) 
1971 - 
1978
Umbau des Kircheninnenraumes - gestaltet von dem Dresdner Bildhauer Friedrich Press und Architekt Hubert Paul aus Flöha - zusätzlich wurde ein Kinderzentrum zwischen Kirche und Turm angebaut und die Sakristei um eine Etage aufgestockt
1976 Radeburg mit einigen kleineren Orten wird wieder zu Pieschen eingemeindet - damit erhöht sich die Gemeindezahl auf 3100 Mitglieder
1980 - 
1989
die Mitgliederzahlen der Gemeinde sinken bis zur politschen Wende auf  knapp 2000 Gemeindemitglieder - teils durch die Benachteiligung der  Christen in der DDR, aber auch durch den Zerfall vieler alter Häuser, die ein längeres Wohnen unmöglich machen - Pieschen ist Durchzugsgebiet 
1989 Moritzburg mit der Schloßkapelle wird im April zu Pieschen eingemeindet.
Die politische Wende im Oktober und die Öffnung der Grenzen läßt viele Gemeindemitglieder in den Westen gehen - die Gemeindezahl sinkt trotz der Umpfarrung von Moritzburg auf 1800 Mitglieder.
1991 Durch die Erhebung der Kirchensteuer in Ostdeutschland (zu DDR-Zeiten war die Kirchensteuer mehr oder weniger freiwillig) treten viele sowieso abständige Christen aus der Kirche aus - die Gemeinde schrumpft auf 1500 Mitglieder.
1992 - 
2000
Nach und nach werden die Pieschner Häuser saniert und das Gebiet der Pieschner Pfarrei mit Radeburg und Moritzburg wird Zuzugsgebiet auch für viele Westdeutsche - die Gemeinde steigt besonders Ende der 90er Jahre auf 2200 Mitglieder an - Zuzug vieler junger Familien durch niedrige Mieten und günstige Grund- u. Bodenpreise. 
Kirche und Turm werden von außen saniert und neue Fenster an der Vorderfront der Kirche in den Gemeinderäumen eingesetzt, die Elektrik in Kirche und Gemeinderäumen wird erneuert, neue Heizungen in Kirche, Gemeinderäumen und im Pfarrhaus werden installiert, an der Apsis wird das Dach durch Fenster geöffnet.


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